
Astrid tauchte vor einiger Zeit als Protagonistin in meinen Geschichten auf. Anfangs etwas schemenhaft, als Blaupause sozusagen. Doch immer mehr mausert sie sich jetzt zur Heldin.
Wie die Schwester
Denn sie ist wie meine Zwillingsschwester. Und da ich im echten Leben keine habe, backe ich sie mir. Beschreibe ihre Chancen und Risiken haargenau.
Tunnel der Transformation
Astrid ist mir einen Schritt voraus. Sie durchschreitet den Tunnel der Transformation aufrecht, aufrichtig und klar ausgerichtet. Sie reflektiert ihre alten Stolperfallen. Sie tappt aber nicht rein, sondern macht einen Bogen um sie.
Zwischen Reiz und Reaktion
Als sie das mit der Schöpferkraft endlich verstanden hatte, drehte sich ihr Lebenin eine neue, offene Richtung. Aus dem Re-Agieren in die selbst-bewusste Handlung zu kommen, darum ging´s – verstand sie auf einaml. Lieber eine Nacht drüber schlafen, als sofort begeistert einzusteigen. Oder aus dem Mangel heraus „ja“ zu sagen, auch wenn der Bauch sagt, dass es nicht der richtige Weg ist. Auf die Rufe von anderen hören. Das Leben anderer leben.
Astrid ist schon frei
Sie lebt jetzt sich selbst. Hat viel Ähnlichkeit mit mir. Sie lebt auch in Italien, und ihre Alltagsherausforderungen – als hoch gewachsenes Nordlicht – bringen sie immer wieder den Vergleich mit der Heimat. Und bilden einen eigenen Prozess. Raus aus dem Schneckenhaus.
Ich folge ihr und staune
Gras wächst nicht, indem ich daran ziehe. Das war eben auch Astrids Hintergrund und es macht mir Freude, mir Mut und Inspiration durch ihre Erfahrungsberichte zu zaubern. Geschichten über Astrid zu schreiben macht sie mir zum Vorbild.
Die Sichtbarkeit ist der Dreh- und Angelpunkt der Veränderung. „Lebe dein Ändern“, heißt es jetzt. Oder „Sei selbst der Wandel, den du dir wünschst“. Astrid machte mir vor, wie viel leichter ihr Alltag wurde, wenn sie den Dingen freien Lauf ließ und bewusst ihren Weg ging.
Aufrecht und aufrichtig ins Leben
Astrid zeigt sich. Sie weiß um ihre Verletzlichkeit. So wie ich. Doch die Nasenspitze, die sie mir voraus ist, ist entscheidend. Sie ermutigt mich. Sie hakt mich unter. So wie das jetzt gemeint ist: unter Schwestern. Oder?
Und los geht´s.